Das Geheimnis starker Aufmerksamkeit

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten bestimmt zu einem großen Maße, wie unser Leben verläuft. Deswegen ist es sinnvoll, selbst in die Hand zu nehmen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Leerlaufmodus

Für viele von uns ist es so, dass sich unser Gehirn, wenn wir keinen besonderen Fokus haben, anfängt Gedanken zu machen darüber:

  • was du in der Vergangenheit hättest anders machen können
  • welche Gefahren du in der Zukunft abwenden werden musst

Das ist ein ganz normaler Überlebensmechanismus und dafür müssen wir uns nicht verurteilen. Oft ist er aber nicht hilfreich, weil er uns nicht hilft, spezifische Ziele zu erreichen.

Du kannst lernen, weniger in diesem Modus unterwegs zu sein indem du:

  • eine Aufgabe machst, die dich total einnimmt und dich deswegen voll im Moment sein lässt
  • Achtsamkeitsmeditation praktiziert, um durch bewusste Beobachtung mehr im Moment zu sein.

Wechsel von einer Aufgabe zur nächsten

Wie lange brauchen wir um unsere Aufmerksamkeit zu ändern? Wenn du ganz bewusst darauf achtest, dann wirst du feststellen, dass die Gedanken manchmal ganz schön lange noch bei einer vorherigen Aufgabe festhängen. Diese Aufmerksamkeit fehlt dir dann für deine aktuelle Aufgabe. Unsere Aufmerksamkeit ist da manchmal wie ein Ozeandampfer, der eine ganze Weile braucht um eine Kehrtwendung einzunehmen.

Deswegen lohnt es sich, eine Aufgabe wirklich abzuschließen. Zwischen verschiedenen Aufgaben ständig hin- und herzuwechseln ist äußerst ineffizient, weil immer etwas von der Aufmerksamkeit bei der anderen unabgeschlossenen Aufgabe hängen bleibt. Und weil es Zeit braucht, bis der Fokus sich wirklich ändert. Das kostet.

Es gibt zwei Übungen um den Wechsel von einer Aufgabe zu der nächsten zu erleichtern.

Übung 1: Journaling

Schreibe ein paar Sätze, was du gerade gemacht hast, welche Fragen und Gedanken für dich noch offen sind und was du als nächstes tun möchtest. Das ist wie ein mentales Durchkehren. Man räumt das alte auf und schafft Platz für Neues.

Übung 2: Atem & Loslassen

Nimm dir zwischen zwei Aufgaben einen kurzen Moment Zeit. Nimm ein paar Atemzüge und sage drei mal: “Lass los, lass los, lass los.” Das hilft um die Anspannung loszulassen und sich auf etwas Neues einlassen zu können.

Was ist für dich die größte Herausforderung dabei dich gut auf die anstehende Aufgabe konzentrieren zu können?

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